Workshop (Kurs Nr. 65)

des FDH Baden-Württemberg am 18.05.2019

lüftet "Geheimnisse" der Esogetischen Medizin 

 

Auf den Denkansatz kommt es an...

Auf dem Gelände des Südwestrundfunks, idyllisch nahe dem Fremersberg gelegen, erwies sich das Hotel Tannenhof als ideale Destination für die rund zwei Dutzend Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die von 10 Uhr vormittags bis 18 Uhr abends an einem überregionalen Sonderseminar des FDH mit Begeisterung bei der Sache waren. Kursbetreuerin Christiane Bickel begrüßte alle, darunter den Begründer der Esogetischen Medizin, Heilpraktiker Peter Mandel und seinen Sohn Markus Wunderlich, beide aus Bruchsal, welche den Fokus auf die alternative Schmerztherapie richteten. So kamen jahrzehntelang gewachsene Erfahrungen aus der Farbpunktur nach Peter Mandel zu ihrer Bestätigung, wobei den holistischen Denkansätzen zur Diagnose und Therapie des physischen und psychischen Schmerzes, nach dem "Neuland des Denkens" durch Frederic Vester (1980) oder anderer Wissenschaftler am Rande der offiziellen Lehrmeinung, auch tradierte intuitiv gewonnene Denkmodelle zugute kamen. Dass es sich hierbei um reine Medizinsymbolik handelt, nicht etwa um gewachsenes Erfahrungswissen, an dem weitergearbeitet werden kann, diese Befürchtung löste sich im Verlauf des Workshops wohl zum Pech mancher Skeptiker auf. Schließlich wurden aus schlüssigen Erklärungen wertvolle Therapiekonzepte für die tägliche Heilpraxis gewonnen.

 

 

Was Esogetik ist...

Die Methoden aus der "Esogetik" in Umrissen darzustellen, - hinsichtlich der Behandlung von Psyche, Krankheit und Schmerz -, blieb dem Begründer Peter Mandel vorbehalten und wurde wie gewohnt in kurzen Analogien dargestellt: Information, Energie und Materie sind die Grundlagen des Lebensraums. Den drei Ebenen daraus: Geist, Seele und Körper, begegnet man bezeichnenderweise auch in der Psycho-Physiognomik Carl Huters. Die zwei Quadratmeter große Hautoberfläche zieht in diesem Zusammenhang die Grenze zum inneren und äußeren Raum (Mikrokosmos – Makrokosmos), zur Gesamtwelt, die eine multidimensionale Struktur nach Prof. Bohm u. a.  aufweist. Sie bildet an ihrer Oberfläche Speicherhologramme in Sternform, die spontan therapeutisch genutzt werden können. Die Neuro-Endokrinologie kennt wichtige Zusammenhänge einzelner Hirnanteile und deren Reflektoren auf der Kopfhaut, die mit unterschiedlichen vom Peter Mandel-Institut entwickelten Hilfsmitteln sediert oder stimuliert werden können und spontane Heileffekte auslösen. Teilweise sind die maßgebenden Punkte aus der Chinesischen Akupunktur bekannt, andere Stellen ergeben sich aus dem Sitz und der physiologischen Funktion der tiefen (ursprünglichen) Hirnzentren.

 

 

 

Die Therapie beginnt im Kopf... 

Die erste Kaffeepause beendete den Seminarauftakt, dem nun Spezifizierungen zu weiteren (tief gelegenen) Hirnarealen bis zur Mittagspause folgten. Denn nach Auffassung Peter Mandels und verschiedener Neurowissenschaftler erreicht das gesamte Gehirn den Grad eines Schmerzzentrums. Demnach liegt unter der vorderen Schädelkalotte das emotionale Hirn, unter den hinteren das kognitive Gehirn, eine Einteilung, die nicht durch die Suturen bestimmt wird. Dem "Generalpunkt" der Medulla Oblongata und den Thalamuspunkten folgten als nächste Kombinationsmöglichkeit die Hirnkerne Amygdala und Hippokampus. Und auch hier liegen die therapiewürdigen Punkte auf der oberen Seite des Schädels, diesmal unterhalb des rechten und linken Schläfenbeins und oberhalb der Jochbeinbögen. Es würde den Rahmen dieses Berichts sprengen auf jede interessante Einzelheit einzugehen, aber überraschenderweise lassen sich solche, für manche vielleicht etwas provokanten Deutungen, sogleich in praxi umsetzen. Der letzte große Programmpunkt, auf den Peter Mandel persönlich einging, war der "Schmerzuhr der Esogetik" und der neuartigen Verknüpfung der Wirbelsäule mit ihren 26 Wirbelsegmenten und der Nummerologie des Vornamens aus dem lateinischen Alphabet (ohne Umlaute und Eszett), als Hilfslehre für die Schmerztherapie gewidmet.

 

 

 

Theorie und Praxis gehören nun mal zusammen... 

Gleichwohl und lebensnah stand dann vorübergehend für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen das inkludierte Buffet im Mittelpunkt. Anschließend ging es genauso anschaulich weiter, nun unter der Regie von Markus Wunderlich, der die Matrixreflektoren und die Umwandlungspunkte in der Esogetik erläuterte. Unter Zuhilfenahme des ausführlichen Begleitskripts und der klassischen Chinesischen Punkte um das Ohr herum, und mittels verschiedener Impulsgeber (Kristalle, Nadeln, Infrarot- und Ultraviolettpointer) aus dem medizinisch-technischen Sortiment des Mandel-Instituts, erinnerte er an weitere Möglichkeiten der Schmerztherapie, die in gegenseitigen Übungen ausprobiert wurden. Wie wichtig es ist, dass Praxis und Theorie auch auf unkonventionellen Therapiewegen eine Einheit und eine solide Plattform für den gesamten Berufstand bilden, hatte sich auch an diesem Fortbildungssamstag dankenswert oft gezeigt. ( Quelle : Autor und Berichterstatter Heilpraktiker Siegfried Haußmann, Kernerstraße 1, 76530 Baden-Baden) 

Der FDH Landesverband Baden-Württemberg e.V. bedankt sich herzlich für diesen Beitrag bei Herrn Heilpraktiker Siegfried Hausmann.

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